Was ist ein Weltaidstag?

An einem Weltaidstag geht es um drei Ziele „Aufklärung, Schutz und Solidarität“. Dabei kann man die Botschaft viel einfacher und klarer formulieren: Es geht um freien Sex mit Kondomen. Über die Schwächen von Kondomen soll nämlich gerade nicht aufgeklärt werden. So bekennt Ann Furedi aus England auf einem Abrteibungskongress ganz offen:

„Mein Sohn“, so sagt Ann Furedi, „soll in einer Welt leben, in der er soviel Spaß mit Sex haben kann wie er will. Und wir wissen doch, dass Verhütung nicht funktioniert. Wir brauchen Abtreibungen als Sicherungssystem. Es wird mehr Abtreibungen geben, wenn mehr Frauen Spaß beim Sex haben – und das ist doch nicht schlecht“.
Und wenn die Verhütung mit Kondomen nicht sicher funktioniert, dann auch nicht der Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Das Risiko ist nicht groß und die Ausfälle der Kondome beruhen meist auf Fehler in der Verwendung. Aber ein gewisses Risiko bleibt bestehen auf das man auch ehrlicherweise hinweisen sollte – wenn man die Aufklärung schon vollmundig als erstes Ziel eines Weltaidstages nennt.

Das dritte Ziel bestätigt leider, was Frau Furedi schon über die Sicherheit von Verhütungsmitteln allgemein sagt: es gibt sie nicht. Denn wenn man gleichzeitig die Verwendung von Kondomen jedem von riesigen Plakatwänden und von allen Seiten einschärft und gleichzeitig mit den Infizierten seine Solidarität erklärt, dann ist das ein stillschweigendes Bekenntnis, dass es in einer Gesellschaft, in der es keine eheliche Treue mehr gibt, auch trotz Kondomen selbstverständlich immer zur Verbreitung von Geschlechtskrankheiten kommen wird. Gleichzeitig will man aber das Thema „Treue“ nicht anrühren. Es werden unglaubliche Geldmengen in die AIDS-Forschung gesteckt und der unaufhaltsame Tod durch die Immunschwächekrankheit billigend in Kauf genommen, um Sex nicht an die Ehe binden zu müssen (es geht nicht um Sex, davon haben Verheiratete ohnehin mehr als Unverheiratete), sondern um die Ehe!
Es geht nicht um die Frage, ob Sex für Menschen wichtig ist, sondern ob man den Anspruch der Treue noch erträgt, Sex nur mit einen einzigen Menschen zu praktizieren. Das Thema „AIDS“ könnte so einfach vom Tisch sein. Und dabei hätten vermutlich viele derjenigen, die am Weltaidstag dem Mainstream folgen gar keine Probleme mit dem Anspruch der Treue und träumten vielleicht selbst einmal von einer lebenslangen Beziehung. Aber an diesem Tag werden sie aufgefordert, diese Träume aufzugeben, ein gewisses Ansteckungsrisiko und Abtreibung als Verhütungsergänzung billigend in Kauf zu nehmen und ihren Wunsch nach freiem Sex über alle anderen Wünsche zu stellen. Man kann daher ohne Risiko die Aufgabe eines Weltaidstages so beschreiben:
Ein Weltaidstag ist einfach das umständliche Bekenntnis einer Gesellschnaft, ihre Sexualität nicht mehr im Griff zu haben.

TOP 20 Theocons 2007: Die meistgelesenen Artikel

Wir lassen die Seitenzugriffe auf unseren Blog durch Google-Analytics messen. Hier präsentieren wir Euch die 20 Artikel, auf die im Jahr 2007 am häufigsten zugegriffen wurde:
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2. Kostenloser Derek-Prince MP3-Predigt-Download auf Online-predigt.de gestoppt [670]
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4. Neo-Atheismus : neue Fundamentalisten auf dem Vormarsch! [333]
5. Homosexuelle als Kanonenfutter des Kulturkampfes [213]
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7. Christlicher Hexenwahn? [133]
8. Bist Du theokonservativ? [126]
9. Das Kopftuch [91]
10. MFC: Heiratsquote unter Christen ver1000fachen [77]
11. Ich genieße es den Teufel aufschreien zu hören! [59]
12. Ab wann besitzt der Mensch eine unantastbare Würde? [59]
13. Die Dekadenz der vierten Gewalt [56]
14. 11.06. 22:15 RTL Der große Klima-Schwindel [45]
15. Naturmystik – Die neue Religion [43]
16. Christliches Bauchaufschneiden? [37]
17. Marilyn Manson von Dämonen besessen … [35]
18. Waren die Nazis familienfreundlich? [32]
19. Die wissenschaftliche Widerlegung der Evolutionslehre von Charles Darwin [32]
20. Schafft die Entwicklungshilfe ab! [31]

MFC: Heiratsquote unter Christen ver1000fachen

Liebe Geschwister,
mit dem sogenannten MFC-Projekt, welches im endlosen glücklichen Sommer des Jahres 2002 von meinem kleinen Bruder Toploader und mir in einem oskarreifen Spaßthread auf jesus.de entwickelt wurde, wurde auch gleichzeitig mein letztes Single-Jahr eingeleitet. Zunächst findet Ihr hier das Original-Konzept, anschließend die Real-Life-Story meiner eigenen „Heiratsvermittlung“ durch einen christlichen Chat:

I. Kurz-Einführung:
MFC heisst „Matchmaker For Christ“ und ist der Arbeittitel für ein Projekt, das die Heiratsquote christlicher Singles im Internet und im gesamten deutschsprachigen Raum um den Faktor 1000 steigern soll. Mein lieber Bruder toploader und ich befinden uns zur Zeit fast jeden Abend auf unserem nordhessischen Balkon in der spannenden Phase der Ideenskizze, möchten Euch aber jetzt schon einladen hierzu Input zu liefern. Das erste Konzept-Posting wird dann im September im Single-Forum veröffentlicht werden. Wie beim ASC wird dann jeden Monat von uns der Community-Input gesammelt und in ein neues Monats-Update des MFC-Konzeptes integriert. Am Ende des Jahres wird dann ein umsetzbarer Roll-Out-Plan stehen und Ende nächsten Jahres sind wir dann hoffentlich alle hier verheiratet
II. Möglichkeiten des Gemeindewachstums:
Es geht darum, dass wir ja eigentlich alle am Wachstum von christlichen Gemeinden interessiert sind. Wir denken hierbei verständlicherweise in erster Linie an Evangelisation, was ja auch vollkommen OK ist. Eine andere Quelle für Gemeindewachstum ist allerdings so selbstverständlich, dass wir gar nicht darauf kommen sie bewusst einzusetzen: Die Zeugung von Kindern innerhalb einer christlichen Ehe und deren Heranführung zum christlichen Glauben durch die Eltern.
Hier wollen wir ansetzen, zumal es ja eigentlich gar keine christlichen Singles geben kann
Denn der Single-Lebensentwurf ist ja historisch eben gerade gegen die christliche Sexualmoral gerichtet und befürwortet ganz selbstverständlich Promiskuitivität im Zustand des Unverheiratet-Seins.
III. Unsere Hypothese:
Wir haben folgende Hypothese: Wenn man also die historischen Wurzeln der christlichen Eheanbahnung durch hierzu besonders begabte Schwestern wiederentdeckt und sie mit den modernen Kommunikationsmethoden des Internets fruchtbringend kombiniert, würde sich daraus – über einen sich quasi automatisch einstellenden reichen Kindersegen – ein großes Wachstum der christlichen Gemeinde in Deutschland entwickeln.
IV. Die Kernidee:
Im Zentrum unseres Interesses steht daher die Idee, dass man basierend auf historischen Grundlagen ein System von ehrenamtlichen regionalen christlichen Heiratsvermittlerinnen (= weibliche! Matchmaker) kombiniert mit den Community-Möglichkeiten, die ein moderner Online-Dienst bietet. Diese Schwestern sollten einige Jahre christlicher Eheerfahrung haben und die regionalen Gemeinden sehr gut kennen. Zentraler Katalysator sind regionale Matchmaker-Parties bei denen unsere Heiratsvermittlerinnen die Regie führen. Parallel dazu gibt es auch „normale“ Single-Parties für Christen á la Fisch sucht Fahrad allerdings mit einem durchdachtem Konzept und durchlässigen Strukturen zum Matchmaker-Event.
V. Material für die Brainstormingphase:
Für die Brainstorming-Phase haben wir uns bisher eine Single-Studie und die beiden Bücher „God is a Matchmaker“ von Derek Prince u. „The Matchmaker“ von meinem Lieblingsautor Thornton Wilder (Vorlage zu dem Musical „Hello Dolly“ mit Barbara Streisand und Walther Matthau) besorgt. Amy Jo Kim´s Community Building liegt hier auch noch irgendwo rum.
VI. Input gesucht:
Mir schwebt noch ein Buch mit einem historischen Überblick von Heiratsanbahnung in christlichen Gemeinden vor. Kennt jemand von Euch so etwas oder hat noch einen anderen Literaturtip für die Brainstorming-Phase?
Alles klar, dann lasst uns mal unser letztes Single-Jahr so richtig kreativ sein
Mit brüderlichen Grüßen
wanderprediger

Durch dieses Spaßprojekt, der in einen spritzigen Thread-Monat führte, bekam ich wie schon beschrieben das Derek-Prince-Buch God is a Matchmaker in die Hände. Ohne jetzt in Details abzudriften aus Spaß wurde Ernst und mir wurde klar, daß Gott längst eine Frau für mich vorbereitet hatte und daß nicht ICH nach ihr suchen muß, sondern daß ER sie mir präsentieren würde.
Um die Sache noch weiter abzukürzen, geschah dies dann im Juni des Jahres 2003 als ich mich eines Abends im Chat von Jesus.de aufhielt. Eine gewisse, mir damals völlig unbekannte Jolanda86 wollte gerade einen ihrer friends anklicken, just in diesem Moment betrat ein neuer User den Chat … was zur Folge hatte, daß alle Chatternamen um eine Position herunterrückten … und was passierte: Sie klickte versehentlich auf wanderprediger und platzte so in mein Leben. Dies war sozusagen der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die sich jedoch innerhalb einer Woche nach massiven Flirt-Exzessen im Chat- und am Handy ohne einen einzigen Real-Life-Dating in echtes Verliebtsein wandelte. Zur Hilfe kam mir erfreulicherweise, daß ich mal den besten Musikgeschmack der Welt hatte und diesen auf MP3-Cd´s verewigen konnte … Um jedoch auch hier die weitere Entwicklung der Love-Story dramatisch abzukürzen, sei nur gesagt, dass wir trotz
1. einer Entfernung von ca. 600 km (Mannheim/Berlin)
2. eines Denominationsunterschiedes welcher größer nicht sein könnte (Pietist/Pfingstlerin)
3. eines zumindest erwähnenswerten Nationalitätenunterschiedes (Italienerin-Spanierin/Deutscher) …
… und noch weiteren ausgeprägten Unterschieden, das Alter und die Körpergröße betreffend nach einem Grußkarten-Heiratsantrag zum Valentinstag 2004 per E-Mail letztendlich am 17. Juli 2004 in Mannheim geheiratet haben. Im September 2004 folgte dann eine Art Kurz-Urlaub, auch Hochzeitsreise genannt … selbstverständlich eine Reise nach Rom. Wie Ihr dem Jolanda86-Foto entnehmen könnt, hat sich mittlerweile sogar schon Nachwuch eingestellt … Unser Sohn ist letzte Woche 2 Jahre alt geworden.
Alles ist wunderbar. Die komplette Wellness-Ehe … Sie ist die Liebe meines Lebens … nur eines stört mich an meiner italienischen Frau: Sie kann so extrem gut kochen -> wanderprediger hat mittlerweile 10 kg zugenommen und hat zur Zeit nur ein Gedanke: endlich abnehmen!
Meine These: Christen wünschen sich christliche Partner. Über den Computer via Internet werden sich immer mehr Christen finden, verlieben, verloben und eine christliche Ehe beginnen. Gott sei Dank!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
MFC: Heiratsquote unter Christen ver1000fachen