Warum dürfen Homosexuelle sich nicht therapeutische Hilfe holen?

In Therapien werden Menschen Menschen, die unter ihren religiösen Vorstellungen leiden, ermutigt, sich davon abzuwenden und werden bei dem Prozess begleitet. Andere leiden unter pädophilen Neigungen, weil ihre Gefühle nicht mit ihren Werten übereinstimmen. Wieder andere leiden aus denselben Gründen unter der zwanghaften Sucht, zu stehlen. Wieder andere leiden unter ihrem Essverhalten, und ihrem grüblerischen Wesen. Auch sexuelle Abweichungen werden durchaus therapiert. Z.B. kann jemand, der von Gegenständen sexuell stimuliert wird (sexueller Fetischismus), sich deswegen behandeln lassen – muss er aber nicht. Wenn sich ein Mensch unwohl mit seiner Sexualität fühlt, darf er sich therapeutisch behandeln lassen. Auch, wenn dieses Gefühl hochgradig mit seinen Wertvorstellungen zusammen hängt.

Die einzige Ausnahme sind Homosexuelle. Wenn ein Therapeut einen Homosexuellen behandelt, der freiwillig zu ihm kommt und ihn freiwillig darum bittet, seine homosexuelle Neigung zu ändern, droht ihm oder ihr der Entzug der Approbation. “Warum dürfen Homosexuelle sich nicht therapeutische Hilfe holen?” weiterlesen