Bürgergesellschaft – Was ist das?

Den coolen englische Begriff civil society kann man ein wenig steif mit Bürgergesellschaft oder Zivilgesellschaft übersetzen. Linke bevorzugen die „Zivilgesellschaft“ – Konservative die „Bürgergesellschaft“. OK jetzt nochmal obertrocken aber klar und deutlich: Bürgergesellschaft bedeutet das Nutzen von Freiräumen außerhalb des Staates zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben und ist damit ein aktives politisches Gestalten unseres Gemeinwesens. Innerhalb des dritten Sektors (neben 1. Staat, 2.Wirtschaft und 4. Familie/Freizeit) schließen sich Bürger zusammen, um ihre gemeinschaftlichen Interessen gemeinsam wahrzunehmen. In einer Demokratie neben den Wahlen und der politischen Arbeit eine weitere wichtige Möglichkeit sich einzubringen und „Dinge zu verändern“. Es geht um ehrenamtliche „Freiwilligenarbeit“ für die Gemeinschaft.
Das beste Beispiel ist die freiwillige Feuerwehr. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, in den meisten Städten Deutschlands würde es eine Berufsfeuerwehr geben, wird der Brandschutz in Deutschland hauptsächlich durch freiwillige Kräfte sicher gestellt. Also wenn es in Deinem Haus… was Gott verhindern möge … mal brennen sollte, dann werden es höchstwahrscheinlich Mitbürger, Helden aus der Nachbarschaft sein, die diesen Job freiwillig tun, um zu verhindern, dass in Deinem Ort Menschen sterben oder Häuser bzw. ganze Stadtviertel abbrennen. OK jetzt weisst Du ungefähr was das Konzept der Bürgergesellschaft bedeutet …
So und das ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um hier mal eines meiner Lieblingszitate vorzustellen. Es stammt von John F. Kennedy, dem 1963 ermordeten 35. Präsidenten der USA …
„Frage nicht, was dein Land für dich, sondern was du für dein Land tun kannst.“

Jan Fleischhauer: Ein konservativer Michael Moore für Deutschland!

Jan Fleischhauer … Einer der coolen neuen konservativen Helden und Autor des Buches „Unter Linken“ hat – wie ich am Sonntag in der WELT am SONNTAG las sein wirklich brilliant polemisches Buch „Unter Linken“ in Michael-Moore-Art verfilmt … passt alles sehr gut in den konservativen Aufbruch den wir zur Zeit erleben.

Mein Motto: coolness is conservativ, isn´t it?

Unter Migranten

Unter Linken bei Sat 1

Unter Linken bei N24

Unter Linken bei Maischberger
Jan Fleischhauer: Ein konservativer Michael Moore für Deutschland!

Grünen als Partei der bürgerlichen Mitte

Die Grünen sind im Allzeithoch und würden laut Umfragen bei einer Bundestagswahl 18% erreichen. Das eigentlich Interessante aber ist nicht die Zahl an sich, sondern die Zusammensetzung der Wählerschaft: die Grünen haben nach der FDP die meisten hochverdienenden Wähler!
Die Wählerschaft weist überdurchschnittlich hohe Bildungsabschlüsse aus und ist gerade unter Journalisten erste Wahl.

Diese Faktoren sind entscheidend, wenn man den wirklichen Einfluss einschätzen möchte. Denn bei dieser Wählerschaft handelt es sich um Multiplikatoren. Ein christlicher Soziologe hat mir vor 18 Jahren mal gesagt, er sehe in 20 Jahren (war damals noch weit weg…) keine andere ernst zu nehmende politische Kraft außer den Grünen, er wüsste absolut nicht, wie es sich anders entwickeln sollte. Die Grünen hatten damals noch knapp über 5%.

Die Mechanismen, von denen die Grünen heute profitieren, und die ihre Wählerschaft in dem gewünschten Maß programmiert haben, waren damals schon angelegt und unwiderruflich installiert.

Mythen über den neuen Atheismus

Mythos 1: Atheismus ist eine Weltanschauung von Menschen mit einem überdurchschnittlich hoher Bildung.

Auf diesen vermeintlichen Zusammenhang weisen Atheisten immer gerne hin und auch in der atheistischen Wikipedia taucht dieses Klischee auf.
Wenn man alle Deutschen fragt, wer sich als Atheist versteht, wird man selbstverständlich vor allem Akademiker herausfiltern, weil es ein gewisses Selbstbewusstsein erfordert, sich zu einer Weltanschauung offen zu bekennen und gegebenenfalls darüber Rechenschaft abzulegen. Wer sich als Atheist versteht, hat in der Regel ein Mindestmaß an Argumenten und verfügt über ein Mindestmaß an Reflexionsvermögen, wie ich es eben von Akademikern auch erwarten würde.
Wenn man allerdings Atheismus als die schlichte Überzeugung versteht, dass es keinen Gott gibt, oder man sich zumindest keine Gedanken darüber machen sollte, und danach fragt, sieht die Sache schon anders aus. Aus der Arbeit christlicher Missionare unter Gefängnisinsassen weiß ich, dass dort eine extrem scharfe Ablehnung jedes Gottesglaubens sehr verbreitet ist. Ich bezweifle aber, dass viele von Ihnen sich explizit als „Atheisten“ bezeichnen würden oder das Wort überhaupt nur kennen. Natürlich sind sie trotzdem Atheisten. Ebenso wie alle verbitterten Menschen in den großen Wohnblöcken, die auch eine geradezu aggressive Ablehnung gegenüber Gott zeigen.
Der philosophische Atheismus hat seine natürliche Heimstatt an der Universität, und dort gibt es naturgemäß die höhere Bildung. Der bloße Glaube, dass es keinen Gott gibt oder vielleicht oder wahrscheinlich oder egal, ist in jeder Schicht verbreitet, auch im Gefängnis.

Mythos 2: Atheisten haben eine nüchterne Haltung zum Tod.
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Respekt gegenüber konsequentem Atheismus

Die Wochenzeitung DIE ZEIT widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe (37/2010) der Rechtfertigung des Atheismus gegenüber seinen Gegnern. Ich habe mir die Ausgabe nicht gekauft, weil ich natürlich kein Geld in atheistische Mission stecken möchte, aber sehe es dennoch als willkommenen Anlass, das Thema noch mal aufzurollen.
Wenn man mit Atheisten redet, merkt man, dass viele ihre Weltanschauung gar nicht als solche wahrnehmen, sondern eigentlich für den Normalfall einer gesunden Vernunft halten. Man hört dann Aussagen wie „An Gott zu glauben ist genauso wenig ernst zu nehmen, wie an rosa Nilpferde zu glauben. Man darf es, aber man kann nicht erwarten, dass andere das glauben. Und man kann nicht behaupten, dass Leute, die nicht an rosa Nilpferde glauben, damit auch einen Glauben hätten.“ Das sind witzige Beispiele, und man ahnt schon, dass selbst Minderbegabte sie leicht vermehren können (lila Einhörner, fliegende Croissants, seifenblasenspeiende Drachen etc…), und sie sagen letztlich alle das Gleiche: man kann nur das ernstnehmen, was man sieht. Alles andere ist Fantasie. Punkt.
Nun wird es an dieser Stelle schon schwierig, denn die lustigen Beispiele leuchten ein, aber sobald man ausformuliert, was sie eigentlich beweisen sollen, verliert das Ganze seinen Reiz. Denn natürlich glaubt auch ein Atheist an Dinge, die er nicht sehen kann, nämlich an Naturgesetze, an die Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie, an die Liebe seiner Freundin etc… er wird vielleicht einwenden, dass man aber diese Dinge zuverlässig reproduzieren kann. Aber die Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie kann er ja gar nicht reproduzieren. Es ist also gar nicht so einfach, den Atheismus in eine vernünftige Form zu gießen, und dieses Problem stellt sich schon vor der Frage, ob er überhaupt Recht hat.
Aber wir machen es uns zu einfach. Es ist billig, über den Atheismus allgemein zu lästern, und dabei nur einzelne Inkonsistenzen herauszugreifen. Denn es gibt auch konsequente Atheisten, die mit ihrem Atheismus solchen Einwänden trotzen, und vor denen ich großen Respet habe. “Respekt gegenüber konsequentem Atheismus” weiterlesen

Stop Mr. Jones! Koran Burning Is Insensitive and Unnecessary

Mr. Jones, because of your weird plans the whole european press again loves to hate so called evangelical christians and call them fundamentalists … ok this is nothing new and we are used to been blamed for good reasons, but not because of an crazy pastor, who mixed up the voice of his self-important soul with the voice of god …
But my mean reason to protest ist this: we have christain brothers and sisters out there in the muslim world and they have to suffer a lot … OK this is certainly biblically … BUT … please don´t let them bleed for your insanity Mr. Jones!
Stop Mr. Jones! Koran Burning Is Insensitive and Unnecessary

Prof. Norbert Bolz: Gründung einer neuen Rechtspartei überfällig

Prof. Norbert Bolz ist schon seit Jahren mein großer medienphilosophischer Held … eben bei Anne Will bezeichnete er die Veröffentlichung von Sarrazins Buch als „historische Zäsur“ … Das fand ich schon wirklich sehr beeindruckend … auf der Suche nach seinen aktuellsten Artikeln erhielt ich witzigerweise über die … haltet Euch fest … „World SocialistWeb Site“ [-> http://www.wsws.org/de/2010/aug2010/pers-a18.shtml ] den Hinweis, dass er Mitte August der Gründung einer neuen Rechtspartei das Wort geredet hatte … Aber lest selbst
Prof. Norbert Bolz: Gründung einer neuen Rechtspartei überfällig

Der Biologismus-Vorwurf

Folgende vorwurfsfolle Frage wurde mir gestellt: „Du findest also das der überwiegende Teil der muslimischen Migranten genetisch bedingt nicht in der Lage sind eine vernünftige Bildungsst…ufe zu erreichen?“

hier meine antwort …

Nein natürlich nicht! Wie kommst Du denn da drauf? Ich bin bestimmt nicht in allen Punkten auf Sarrazin-Linie und habe wie Du auch sein Buch noch nicht gelesen, um beurteilen zu können, ob er das genauso überhaupt geschrieben hat.
Ausserdem stehe ich meinen muslimischen Mitbürgern in vielen Fragen der sagen wir mal „konservativen Lebensführung“ (Homo-Ehe, Sex vor der Ehe, Abtreibung) selbstverständlich bedeutend näher als ich beispielsweise Dir und wahrscheinlich auch Sarrazin stehe. Ich habe in meinen Beiträgen nur das kulturelle Klima der politcal correctness und der Denkverbote im journalistischen Deutschland beschrieben.
Aber … ich sehe in der Tat wie auch Sarrazin viele Punkte einer gescheiterten Integration und da muss man der Politik immer mal wieder den Finger in die Wunde legen. Und das macht Sarrazin brilliant, der ist für die doch „like pain in the ass“!! Wenn morgen und in den nächsten MOnaten das Sarrazinbuch auf Platz 1 in den Bestsellerlisten steht, wird das eine Menge Druck aufbauen, darauf kannst Du Dich aber mal verlassen. Und es gibt einfach viele viele Probleme … Aus meiner Sicht ist beispielsweise die muslimische Community herausgefordert dem Problem der exzessiven Gewaltbereitschaft die durch muslimische Jugendliche in unserer Schulen gebracht wird und die übrigens auch von seriösen Studien unterlegt werden [-> http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fob109.pdf ] mit entgegenzutreten.
Wir Deutschen sind bei jeder Fascho-Gewalttat sofort auf der Straße und erfüllen die Städte mit Lichterketten … ich vermisse diese Verantwortung für die inakzeptablen Gewalttaten der eigenen Leute sehr bei den muslimischen Verbänden.
Und ich sage Dir noch eins … Ich sehe einen großen Teil der Lösung in der Civil Society im bürgeschaftlichen Engagement und zwar nicht mit irgendwelchen faschounterwanderten Bürgerwehren, sondern mit wirklichen gemeinschaftsorientierten transkulturellen Bürgergruppen MIT den werteorientierten Muslimen zusammen, von denen ich allerdings mehr Selbstkritik und Engagement erwarte.
Und was kann man sonst machen? OK eine Ächtung von gewaltverherrlichendem GangstaRap zum Beispiel auf RadioEins … Das wäre ja auch schon mal ein Anfang!!!

Zur Sarrazin-Rezeption in Deutschland

Ihr deutschen „Journalisten“ könnt einem echt leid tun … fest eingesperrt in einem politisch korrektem Milieu der Denkverbote – wo Abweichung gegen die „herrschende Meinung“ sofort sanktioniert wird – habt ihr euch maximal entfernt von der Sichtweise der kleinen Leute vor Ort. Ein…e ntv-Telefonumfrage zeigt 96% sind der Meinung Sarrazin gehe NICHT zu weit mit seinen Aussagen[ -> http://www.youtube.com/watch?gl=DE&v=1aTOgcykbdk ], das deckt sich mit meinen Erfahrungen auch hier vor Ort … Hey Leute das sind doch nicht alles Faschos … Ihr bräuchtet mal sowas wie Bodenhaftung und den Mut zur wahrheit … echt jetzt!!!
OK, wer hat Lust auf eine kleine Entstalinisierung unserer Medienwelt???