DER Weihnachtsfilm: „Ist das Leben nicht schön?“ läuft heute 24.12.06 um 23:05 im ZDF

Ist das Leben nicht schön?
Liebe Theocons-Leser,
Der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten „Ist das Leben nicht schön?“ von Frank Capra kommt dieses Jahr am 24.12.06 um 23:05 im ZDF! Den dürft Ihr nicht verpassen!
Mit brüderlichen Grüssen
wanderprediger

[Sender: ZDF] [Datum: 24.12.06] [Beginn: 23:05 | Ende: 01:10 ] [Dauer: 125 Min.]

Ist das Leben nicht schön? [aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie http://de.wikipedia.org/wiki/Ist_das_Leben_nicht_sch%C3%B6n%3F ]
Deutscher Titel: Ist das Leben nicht schön?
Originaltitel: It’s a Wonderful Life
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1946
Länge (PAL-DVD): 125 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Regie: Frank Capra
Drehbuch: Frances Goodrich, Albert Hackett und Frank Capra nach einer Erzählung von Philip Van Doren Stern
Produktion: Frank Capra
Musik: Dimitri Tiomkin
Kamera: Joseph F. Biroc, Joseph Walker
Schnitt: William Hornbeck
Besetzung
James Stewart: George Bailey
Donna Reed: Mary Hatch Bailey
Lionel Barrymore: Mr. Potter
Jack Weston: Harvey Greenfield
Thomas Mitchell: Onkel Billy
Henry Travers: Clarence
Beulah Bondi: Ma Bailey

Ist das Leben nicht schön? (Originaltitel: It’s a Wonderful Life) ist ein Fantasyfilm aus dem Jahr 1946. Der Film wurde von der US-amerikanischen Produktionsfirma RKO Pictures herausgegeben und von Liberty Films produziert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ist_das_Leben_nicht_sch%C3%B6n%3F
Handlung
Vorgeschichte Ausgerechnet am Weihnachtsabend verliert der beliebteste Bürger von Bedford Falls seinen Lebensmut. Voller Sorge ertönen in den Häusern dieser verschlafenen Kleinstadt Gebete, Gott möge George Bailey doch beistehen. Und diese Gebete sollen nicht ungehört bleiben. Symbolisiert durch zwei sich untereinander unterhaltende Galaxien beraten himmlische Kräfte, was zu tun sei. Ein Engel muss her, doch leider hat nur der recht tolpatschige und noch flügellose Engel Clarence – dargestellt durch einen hell leuchtenden Stern – Dienst. Dieser hat nun eine Stunde Zeit, sich der Sache anzunehmen. Doch zuvor soll er über George Baileys Leben aufgeklärt werden. Eine Nebelschwade erscheint auf der Leinwand, und die eigentliche Geschichte des Films beginnt.

Kindheit von George Bailey Schon in seiner Kindheit leistet George Bailey Erstaunliches. So rettet er seinem jüngeren Bruder Harry Bailey, der im Eis einbrach das Leben, verliert dabei aber das Hörvermögen seines linken Ohres. Und nicht nur das. Nebenbei arbeitet er im Gemischtwarenladen von Mr. Emil Gower. Als dieser eines Tages erfährt, das sein Sohn im Krieg gefallen ist, unterläuft ihm ein schlimmer Fehler. Er verwechselt Gift mit einem Medikament, welches George ausliefern soll. Dieser hat allerdings den Mißgriff des alten Mr. Gowers beobachten können und so ist auch das Leben des kleinen Jungen gerettet, welcher das Medikament erhalten sollte.
George Bailey als Erwachsener George Bailey ist mittlerweile erwachsen geworden. Er arbeitet bei seinem Vater im Büro und verhilft dort den ärmeren Bürgern von Bedford Falls zu ihrem Traum vom eigenen Heim. Doch dies soll sich bald ändern, da er nun endlich seine Heimatstadt verlassen will, um zu studieren und so seine Kindheitsträume zu verwirklichen. („Ich wünsche, dass ich einmal Millionär werde“). Zuvor besucht er jedoch die Abschlussfeier seines jüngeren Bruders Harry. Dort trifft er Mary Hatch, eine alte Bekannte, wieder. Beide tanzen und flirten ausgiebig miteinander, bis sie durch einen Mechanismus, der durch einen eifersüchtigen Nebenbuhler Georges ausgelöst wurde, in das Schwimmbecken fallen. Pudelnass begeben sie sich spät in der Nacht auf den Nachhauseweg und kommen dabei an einem alten Haus vorbei, das schon seit Jahren unbewohnt ist. In einer Mischung aus liebestoller Euphorie und gegenseitigem Imponiergehabe werfen beide jeweils einen Stein auf die Scheiben des alten Hauses, um sich danach etwas zu wünschen.

Als der Flirt seinen Höhepunkt erreicht und sich eine ernstere Beziehung entwickeln könnte, erfährt George von einem Bekannten, dass sein Vater einen Schlaganfall erlitt. Am nächsten Tag ist Peter Bailey, Präsident der Bausparkasse „Building And Loan“, tot. Der Vorstand beschließt (trotz heftigen Protestes des geldgierigen Antagonisten Mr. Potter), dass die Bank bestehen bleibt und macht George zum neuen Präsidenten. George beugt sich diesem Beschluss und lässt somit all seine Kindheitsträume fahren, um die Bank davor zu bewahren, in die Hände des allein an Profit orientierten Mr. Potter fallen zu lassen. Mr. Potter ist bereits der reichste und mächtigste Bewohner von Bedford Falls. Er besitzt mehrere Banken, Bahn- und Buslinien sowie Postämter. Sollte die „Building And Loan“ nicht mehr bestehen, würde er praktisch die ganze Stadt kontrollieren können. Dank Georges Opfers kann nun sein jüngerer Bruder Harry auf das College gehen und verreisen.
George auf seinem Karrierehöhepunkt Einige Jahre später erscheint Harry Bailey wieder in seiner Heimatstadt Bedford Falls. Seine Verwandten und Freunde begrüßen ihn am Bahnhof. Harry, der ein bekannter Baseballspieler geworden ist, stellt ihnen seine Ehefrau Ruth Dakin vor. Diese Heirat war für Harry ein gewaltiger Karrieresprung, da ihr Vater ihm eine Stelle in einer Glaswarenfabrik in Buffalo versprochen hat. Harry steht somit nicht mehr für eine Arbeit in der „Building and Loan“ zur Verfügung, George ist auf sich allein gestellt.

In den darauffolgenden Jahren heiratet George seinen alten Flirt Mary. Kaum haben beide geheiratet, da bedroht ein erneuter Schicksalsschlag die „Building and Loan“. Eine Wirtschaftskrise (die Weltwirtschaftskrise?) hat Bedford Falls erreicht, es kursieren Gerüchte, die „Building and Loan“ stehe vor dem Bankrott. Alle Anleger wollen ihr Geld zurück, ansonsten würden sie ihre Anlageaktien an Mr. Potter verkaufen. Damit hätte der endlich sein Ziel erreicht und die „Building and Loan“ geschluckt. George bleibt keine andere Wahl, er muss seine eigenen Ersparnisse angreifen und somit auf seine Hochzeitsreise verzichten. Die Idee kommt von Mary.

In der Bank erlebt George den längsten Tag seines Lebens. Wird er es schaffen, die Gläubiger davon zu überzeugen, nur das Geld abzuheben, das sie im Moment wirklich brauchen? Endlich wird es Abend und noch 2 Dollar sind in der Kasse. Die „Building and Loan“ ist gerettet, sehr zum Mißfallen von Mr. Potter.

Ein Anruf erreicht George. „Mrs. Bailey“. „Mrs. Bailey?“, er denkt zuerst an seine Mutter. Dann fällt im Mary ein, die er im Trubel ganz vergessen hat. Sie nennt ihm eine Adresse, zu der er kommen soll. Im strömenden Regen geht er zur angegebenen Adresse. Es ist das alte Haus, in dem er und Mary einst die Scheiben eingeworfen haben, um sich etwas zu wünschen. Nun weiß George, was Mary sich gewünscht hat. Sie hat den Tag genutzt, um aus der Ruine so etwas wie ein Zuhause zu machen. Mit der Hilfe von Freunden, die George vor der Tür empfangen, ist es ihr auch gelungen.

Wieder sind einige Jahre ins Land gezogen. Mary und George wohnen inzwischen zusammen mit ihren vier Kindern in dem alten Haus. George gründet den Bailey Park, ein Wohngebiet für ärmere Familien und entzieht Mr. Potter so ein gutes Stück Macht über die Stadt. Potter schlägt ihm ein Geschäft vor, um seine Machtposition zurückzuerobern und zu erweitern. In seinem Angebot schlägt er George Bailey einen Vier-Jahres-Vertrag vor, der ihm 20.000 Dollar jährlich sichert. Doch George lehnt nach einigem Zögern ab und geht nach Hause. Nein, er will nicht käuflich sein und seine Heimatstadt im Stich lassen.

24. Dezember Es vergehen einige Jahre, in denen sich viel auf der Welt und in Bedford Falls ereignet. Ma Bailey, die Mutter von George, muss während des Zweiten Weltkriegs Kleidung für das Rote Kreuz nähen. Harry schießt als Jagdflieger fünfzehn Gegner ab und erhält einige Jahre später die Ehrenmedaille (Medal of Honor). George muss auf Grund seines tauben Ohres in Bedford Falls bleiben und kümmert sich da um das Rechte.

Am Heiligabend passiert jedoch ein Missgeschick, das George an dem Sinn seines Lebens zweifeln lässt und ihn fast dazu bringt, Selbstmord zu begehen. Onkel Bailey, wie immer etwas verwirrt, muss einen Geldbetrag von 8000 Dollar zur Einzahlung bringen. Diesen verliert er ausgerechnet vor den Augen des hartherzigen Potter. Potter behält das gefundene Geldbündel für sich. Somit müssen sie die Rechnung säumig bleiben und der „Building And Loan“ droht nun der Bankrott. Ausgerechnet für diesen Tag hat sich der Bankprüfer angemeldet. George ist an einem Tiefpunkt seiner Existenz angelangt. Völlig verzweifelt geht er am Mittag zu Mr. Potter und fleht ihn um Geld an. Dieser weist ihn auf schroffe, unhöfliche Weise ab („Sie sind tot mehr wert als lebendig“). Tief deprimiert und nicht mehr ganz er selbst, fährt er am Abend zu dem Restaurant „Martinis“ und betet dort zu Gott. Doch, anstatt dass sich alles wieder zum Guten wendet, wird er einen Moment später von einem Mann niedergeschlagen, dessen Frau, die Lehrerin von Georges Tochter, er kurz zuvor in seinem aufgewühlten Zustand beleidigt hat.

Nicht mehr wirklich fahrfähig, fährt er auf dem Heimweg gegen einen Baum. Er geht zu einer nahegelegenen Brücke und will von dieser eigentlich hinunterspringen, als im selben Moment ein älterer Mann (scheinbar aus dem Nichts) in den Fluss unter der Brücke fällt. George rettet ihn und bringt ihn in die kleine Behausung des Brückenwartes. Dort behauptet der Mann, dass er in Wirklichkeit Georges Schutzengel sei und ihn gerettet habe („Ich bin die Antwort auf dein Gebet. Deshalb wurde ich runtergeschickt“). George glaubt ihm zunächst kein Wort und bereut, dass er geboren wurde („Ich wünschte, ich wär‘ nicht geboren“).

Der Schutzengel Clarence erfüllt ihm diesen Wunsch und zeigt ihm, wie das Leben ohne ihn ausgesehen hätte. Seine Ehefrau Mary wäre eine alte Jungfer und seine vier Kinder würden nicht existieren. Mr. Gower, der ehemalige Chef von George, wäre für zwanzig Jahre ins Gefängnis gekommen, da er einem Jungen durch ein Versehen Gift in die Tabletten getan hat. Sein Bruder hätte als Kriegsheld nicht vielen Soldaten das Leben retten können, da er im Eis ertrunken wäre. Violett, ein Mädchen dem er einmal mit Geld ausgeholfen hat, arbeitet nun in einem billigen Striplokal und scheint mit dem Gesetz in Konflikt geraten zu sein. Das Wohngebiet Bailey Park würde nicht existieren und auch der Stadtname „Bedford Falls“ hätte sich in „Potterville“ verändert.

Als er dies alles sieht, bereut er den Wunsch und will wieder leben. Clarence, der somit seine Aufgabe erfüllt hat, stellt den ursprünglichen Zustand wieder her. George kehrt erfreut über seine zurückgewonnene Existenz und dass alles wieder beim Alten ist, zu seiner besorgten Familie zurück. Auf dem Weg nach Hause wünscht er allen fröhliche Weihnachten („Bert, du weißt ja nicht, wie schön das Leben sein kann! Frohe Weihnachten!, Hurra! Hallo Bedford Falls!““). Als er zu Hause angekommen ist, wartet schon die nächste Überraschung auf ihn. Alle Freunde und Verwandten haben sich versammelt, um Bailey Geld zu spenden. Sam Wainwright, ein alter Schulfreund, dem er einst Mary ausgespannt hat, spendet sogar 25.000 Dollar. Im selben Moment erscheint sein Bruder Harry mit seiner Ehefrau Ruth („Einen Toast auf meinen großen Bruder George, den reichsten Mann der Stadt“). Ein Glöckchen klingelt, ein sicheres Zeichen, dass Clarence, der nach getaner Arbeit verschwunden war, seine Flügel erhalten hat. Das Happy End ist perfekt, eine rührselige Stimmung ist geschaffen und ein von allen Anwesenden gesungenes Weihnachtslied lässt den Film ausklingen.

Hintergrundgeschichte
Ist das Leben nicht schön? erschien am 20. Dezember 1946 in den USA. Der Film war in den US-amerikanischen Kinos ein „Flop“ und konnte sich kommerziell nicht durchsetzen. Auch bei der Oscar-Verleihung im Jahr 1947 konnte der Film, trotz fünf Nominierungen, keinen Oscar gewinnen. Im Jahr 1974 verfiel das Copyright, da sich keiner um die Rechte kümmerte. Seit diesem Zeitpunkt strahlten unterschiedliche Fernsehsender kostenlos den Film aus. Der Film avancierte in den 80er Jahren zum Filmklassiker und zum ultimativen Weihnachtsfilm. Im Jahr 1993 klagte Republic Pictures vor Gericht das Copyright ein und besitzt seitdem die Exklusivrechte.

Trivia
Die fiktive Stadt Bedford Falls setzt sich aus dem Stadtteil Bedford Hills (Westchester County, New York) und Seneca Falls, einer kleinen Stadt in der Nähe von Rochester, zusammen.
Der Charakter George Bailey ist an einen Mann angelehnt, der zusammen mit James Stewart am Selfridge Field in Michigan stationiert war. James Stewart wollte unbedingt diesen Namen im Film verwenden, da er von dem echten George Bailey begeistert war. George Bailey lebt zur Zeit in Valrico, Florida.
Das Original-Drehbuch enthält eine weitere Szene, die nicht in Film vorkommt: Nachdem Mr. Potter, der reichste Bürger von Bedford Falls, George Bailey abweist, wünscht er ihm ein frohes neues Jahr. Im Original-Drehbuch erscheint nun der Engel Clarence und zeigt ihm, was mit George und seiner Familie geschieht.
Die Bailey-Park-Szenen wurden in der US-amerikanischen Stadt La Crescenta-Montrose (Kalifornien) gedreht.
Vincent Price war für die Rolle des Mr. Potter geplant. Für die Rolle der Mary wünschte sich Frank Capra die beliebte Filmkomödiantin Jean Arthur.
In einer Szene stehen George Bailey und Mary Bailey vor einem alten Haus und bewerfen es mit Steinen. Frank Capra hat für diese Szene einen Scharfschützen engagiert, der ein Fenster einschießen sollte. Der Scharfschütze wurde nicht gebraucht, da es Donna Reed, die in diesem Film ihre erste Hauptrolle spielte, beim ersten Mal sofort gelang, das Fenster zu zerschlagen.
Frank Capra erwähnte oft in Interviews, dass dies sein Lieblingsfilm sei.
In einer Szene öffnet sich der Boden einer Schule und George Bailey sowie Mary Hatch Bailey fallen in ein Schwimmbecken. Diese Szene wurde an der Hollywood High School in Los Angeles gedreht.
Sheldon Leonard, der in dem Film den Bartender Nick spielt, erzählte in einem Interview, dass er nur wegen des Geldes die Rolle angenommen hat. Somit konnte sich der verstorbene (10. Januar 1997) Sheldon Leonard wertvolle Dodger Baseball Tickets kaufen.
Im Jahr 2004 hat das BBC-TV-Magazin „Radio Times“ den Weihnachtsfilm auf den zweiten Platz der besten Filme gewählt, die nie einen Oscar erhielten (Best Film Never to Have Won an Oscar). Das Filmdrama „Die Verurteilten“ aus dem Jahr 1993 wurde auf den ersten Platz gewählt.
Der Film war einer der ersten, die per Computer nachkoloriert wurden. Diese Fassung wurde allerdings nicht in Kinos gezeigt.
Bei der ersten Kussszene war Stewart schrecklich nervös, da er seit über fünf Jahren keine derartige Szene mehr gedreht hatte. Als der große Moment dann kam, lief alles perfekt. Capra musste gar die Szene kürzen, weil sie sonst zu leidenschaftlich geworden wäre.

Mythen und Gerüchte
Seit der Film im Jahr 1947 erschienen ist, tauchten immer öfter Gerüchte auf, die bis jetzt nicht bestätigt sind.

Gerücht 1
Die fiktiven Figuren Ernie und Bert aus der Sesamstraße seien benannt nach dem Taxifahrer Ernie Bishop und dem Polizisten Bert. Dies wird von den Produzenten der Fernsehserie abgestritten. Bemerkenswert ist aber, dass die Figur Onkel Billy sich wie Ernie Bindfäden um den Finger bindet, um sich an etwas zu erinnern.

Gerücht 2
Angeblich zeigen Psychiater ihren Patienten diesen Film, um sie zu beruhigen. Der Film soll ein so genanntes „Feel-Good“-Gefühl hervorrufen.

Auszeichnungen
Der Weihnachtsfilm „Ist das Leben nicht schön?“ war im Jahr 1947 in den folgenden Kategorien für den Oscar nominiert:

Bester Film – Frank Capra
Beste Regie – Frank Capra
Bester Hauptdarsteller – James Stewart
Bester Schnitt – William Hornbeck
Beste Filmmusik – John Aalberg
Der Film erhielt die folgenden Auszeichnungen/Preise:

1947: Golden Globe Award – Frank Capra
1949: Cinema Writers Circle Awards – Bester ausländischer Film
1990: Aufnahme in das National Film Registry

Kritiken
Richtig schön sentimentales Märchen; der ultimative Feelgood-Film, ganz ohne Kitsch. (TV-Spielfilm)
Und doch gibt es inmitten dieser cineastischen Pracht ein paar Perlen, die man keinesfalls versäumen sollte, darunter einen ganz speziellen Weihnachtsklassiker, der zum Fest einfach dazugehört – Ist das Leben nicht schön? von Frank Capra. (http://www.kino-zeit.de)
Seit nunmehr über 50 Jahren gehört der Streifen in den USA so selbstverständlich in das Weihnachtsprogramm, wie bei uns das Dinner for One zum Sylvesterprogramm gehört. Rührselig bis hart an die Grenze des Kitschigen – und ab und an wohl darüber hinaus – sind Tränen garantiert. Aber kaum ein anderer Film schafft in zwei Stunden soviel Weihnachtsromantik heran wie dieser, nicht zuletzt Dank seiner großartige Besetzung mit dem jungen James Stewart unter der Regie des legendären Frank Capra. (http://www.new-video.de)
„Ist das Leben nicht schön“ gilt zu Recht als der amerikanische Weihnachtsfilm schlechthin. (www. libri.de)
„Meisterliche Capra-Komödie mit viel Phantasie, liebenswürdiger Naivität und einem kräftigen Schuß sentimentaler Wehmut: Eine Hymne auf Nachbarschaftsgeist und Kleinstadtvertraulichkeit, die nicht zuletzt auch einen Gegenentwurf versucht zur gesellschaftlich-politischen Katerstimmung im Amerika der ersten Nachkriegsjahre.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Literatur
Jeanine Basinger (Hrsg.), Leonard Maltin, Frank Capra, Frances Goodrich, Albert Hackett, Philip van Doren Stern: The „It’s a Wonderful Life“ Book. The Behind-the-Scenes-Story of the Making of Frank Capra’s Christmas Classic. Alfred A. Knopf, New York 1994, ISBN 0-394-74719-4
Victor Scherle, William Turner Levy: The Complete Films of Frank Capra. Citadel Press (Carol Communications), New York und Secaucus 1992, ISBN 0-8065-1296-2

Weblinks
Ist das Leben nicht schön? in der Internet Movie Database [-> http://german.imdb.com/title/tt0038650/ ]
The Making of ‚It’s a Wonderful Life‘ in der Internet Movie Database (Fernsehsendung)

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